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Was mir sonst noch einfällt

z.B. Dias scannen

Seit Anfang April bin ich Besitzer eines Reflecta DigitDia 5000, mit dem ich die Dias von Vater und Schwiegervater auf DVD ziehe. Die Software dazu ist SiverFast AI Studio.

Für die, die diesen Scanner nicht kennen: erkann mit kompletten Diamagazinen umgehen!  Leider ist die Software zwar auch für diesen Scanner geeignet, aber nicht für diesen Spezialfall optimiert. Das führt leicht zu einem hohen Adrenalinspiegel und ist deswegen ungesund. Wer unbeschwert durchs Leben gehen will, lässt scannen !

Der Scanner, den ich jetzt habe, ist schon der zweite, weil der erste nach 10 Tagen und über 2000 Dias türkisfarbene Streifen in die Scans einfügte:

Scannerfehler

Dies dürfte ein CCD-Fehler sein, ich habe ihn auch schon bei einer älteren Kamera gesehen. Der Fehler ist temperaturabhängig, wenn man den Scanner eine Stunde vom Strom nimmt und dann weiterscannt, macht er einige Dias wieder ordentlich.

Was mir schon beim ersten Scanner auffiel: manchmal rutschen beim Scannen einige Dias in Richtung "raus aus dem Magazin" und hindern dann das Magazin am Weitertransport.

Wandernde Dias

Das betrifft nur die 50er-Magazine, weil die 36er vollstandig im Gerät stecken. Liegt an den Vibrationen, die man ja auch beim Anfassen fühlen kann. Abhilfe:

Scanner schräg

Kein Witz: seitdem mein Scanner so steht, passiert das nicht mehr. Und dann habe ich noch das Problem gehabt, dass das Gerät nicht mit den dünnen Papprahmen umgehen kann.  Der schräg in das Magazin piekende Schiebearm rutscht auf dem letzten Drücker am Rahmen vorbei und das steckt dadurch nicht ganz im Scanrahmen. Ergebnis: nur teilweise gescannte Dias und schwarze Ränder.

Das liegt daran, dass das Magazin durch das schräge einfahren des Arms nach vorn geschoben wird und das Magazin sich natürlich heftig dagegen wehrt. Helfe ich dem Magazin beim "nach-vorn-rutschen", dann ist alles in Ordnung. Natürlich habe ich keine Lust, bei Stapelscans die ganze Zeit dabei zu sein und im richtigen Moment ...

Ergo habe ich mir die Schwerkraft zu Hilfe geholt:

die Schwerkraft hilft

Dies ist auch kein Witz, der Scanner hat ein 50er-Magzin mit Papprahmen ohne Murren eingescannt.

Und wo ich gerade bei "Magazine wehren sich" bin: mein jetziger 2. Scanner hat zuerst echte Probleme gehabt, Magazine mit normalen Rahmen in einem Rutsch durchzuziehen, auch welche, die mein erster problemlos verarbeitete. Das dürften die Herstellungstoleranzen sein oder verschiedene Kunstoffchargen ?

Jedenfalls ließen sich die Magazine auch nur schwer von Hand durchschieben und so bin ich auf die Idee der "Schmierung" gekommen: ein Teelicht (oben im Bild liegt es) ohne Alubecher ist für Kunststoff ganz ordentlich geeignet. Ich habe beim Scanner einmal alle erreichbaren gleitenden Teile damit bestrichen, die Flächen, mit denen die Magazine auf oder am Scanner gleiten, streiche ich vorher mit dem Teelicht ein. Das Ergebnis spricht für sich: der Adrenalinspiegel ist auf die Hälfte gesunken, für die andere Hälfte ist die Software zuständig und die kriege ich auch noch in den Griff ...

Im Forum habe ich die Frage gelesen: "Wie kriege ich diesen furchtbaren Farbstich weg?". Hier die Antwort.
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