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Fotos


"Lass mich raten, schreiben ist immer noch nicht dran? Die Fotos vielleicht? Die hatten wir ja noch nicht ...

Genau, jetzt muss ich mal ein Wort über Fotos verschwenden bzw. über Bilder überhaupt. Was erlaubt ist oder nicht, hatte ich ja schon geschrieben, jetzt sind eher Qualität, Größe und Menge dran dran. Sieh Dir mal die folgenden Fotos an.

Zuerst bitte ich um Entschuldigung, diese Seite ist sehr fotolastig, aber leider kann ich schlecht über Fotos sprechen, wenn ich keine zeige und die Bilder müssen groß genug sein, damit Du siehst, was ich meine.

Falscher Weißabgleich
Durch eine Glasscheibe Schwarzes Objekt vor hellem Grund

Das oberste Bild wurde bei Glühbirnenbeleuchtung aufgenommen. Der Weißabgleich stimmt nicht und die Belichtungszeit ist sehr lang, damit steigt das Risiko von Verwacklung und der hier zu sehenden Bewegungsunschärfe. Das Bild sieht nicht schön aus, Du solltest so eins nur mit zwingendem Grund verwenden. Abhilfe: so ein Foto nicht machen, oder die ISO-Zahl vorher erhöhen (kann zu Rauschen führen) und den Weißabgleich auf "Neon-Warm". Nein, nicht auf "automatisch, den dann wirkt es kalt und ein Bild im Wohnzimmer soll warm gemütlich wirken.

Das zweite Bild wurde durch eine Schaufensterscheibe hindurch geknipst. Sieht ekelig aus, man kann kaum was erkennen. Abhilfe: weglassen!

Für das dritte Bild wollte der Fotograf wohl seine Stereoanlage ablichten. Allerdings: ein schwarzes Objekt vor einem hellen Hintergrund macht sich ganz schlecht. Außerdem stimmt der Ausschnitt überhaupt nicht. Dieses Bild kann man nicht wirklich verbessern. Abhilfe: die Stereoanlage vor einen dunleren Hintergrund stellen und auf den Bildausschnitt achten. Nicht bitzen, die Anlage reflektiert!

Die nachfolgenden Paare zeigen, was man machen kann, wenn ein Foto nicht ganz so gut geworden ist.

Zuerst ein Werbebild für ein Restaurant. Man sieht ganz deutlich, dass es an dem Aufnahmetag sehr trübe war. Das kann man mit der Bildbearbeitung schon deutlich "anhübschen. Besser: das Foto an einem sonnigen Tag mit Kundschaft (die man fragen muss) wiederholen.

Das zweite Paar zeigt ein abfotografiertes altes verfärbtes Familienfoto. Ein klassischer Fall für Gimp & Co. Nach der Korrektur von Farben, Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung noch den Ausschnitt besser einstellen und schon ergibt das ein "ansehnliches" Bild, das man vorzeigen kann. Abhilfe: hier hilft nur die Bildbearbeitung.

Als letztes folgt die wunderschöne Aufnahme einer Biene auf einer Blume. Unzählige solcher verschwommenen Monster fristen ihr Dasein im digitalen Nirwana. Es gibt nur eine Abhilfe: die Funktion Makro am Fotoapparat einschalten und nochmal auf die Suche gehen. Am Besten 5 Fotos machen, eins wird wahrscheinlich scharf sein ...

Ein trüber Tag Der Tag ist nicht mehr so schmuddelig
ein altes verfärbtes Familienfoto nicht mehr so bunt und dreckig
völlig unscharf na bitte, die Makro-Funktion

Was lernen wir daraus? Es ist garnicht so schwer, gute Fotos zu machen, man muss nur an einiges denken.

Und nun zur Menge und Größe der Fotos: diese Seite hat eine Dateigröße von 1,2 MByte. Die Ladezeit bei einer DSL-6000-Leitung beträgt 2 Sekunden, bei einer UMTS-Verbindung 4 bis 6 Sekunden, bei ländlichen gemütlich langsamen Internet-Anschlüssen 15 bis 30 Sekunden. Halte mal 30 Sekunden die Luft an - das kann ganz schön lang sein ...

1,2 MByte ist schon wenig, denn wenn ich die Orginalfotos genommen hätte, käme die Größe auf etwa das zwanzigfache --> also 20 mal mehr Ladezeit. Würdest Du das wollen? Wahrscheinlich nicht. Deshalb: verkleinere alle Bilder auf genau die Größe, in der sie auf dem Bildschirm erscheinen sollen. Das macht auch weniger Arbeit, denn dann kannst Du Dir alle Anweisungen im Text sparen, wie groß die Bilder denn nun wirklich dargestellt werden sollen. Und für mehr Bilder kannst Du besser ein neues Kapitel schreiben - wie ich jetzt.


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