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Meinung

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Das Transrapid-Unglück

19. März 2012

Transrapid-Zug

Was alle Welt sofort interessierte: die Unfallursache. Und jeder hat gefragt, die Medien haben sich die Finger wundspekuliert. Dabei war sofort klar, woran es lag …

Es war – menschliches Versagen! Es hatte jemand versäumt, sicherzustellen, dass nur ein Fahrzeug zur Zeit die Trasse befahren konnte. Wäre das sichergestellt gewesen, wäre niemals etwas passiert.

Wie macht man das? Nimm mal an, Du hättest zwei Autos und möchtest, dass nur immer eins von beiden gefahren wird. Wie kannst Du das erreichen? Du schließt von jedem Fahrzeug einen Autoschlüssel mit dem anderen zusammen und die beiden übrigen (Reserveschlüssel) in ein Bankschließfach ein. Ganz einfach.

Solche Szenarien gibt es mehrfach auf der Welt: in der sächsischen Schweiz z.B. gibt es eine Straßenbahn mit einer einspurigen Trasse. Auf der fahren aber 2 Züge. Damit die aneinander vorbeikommen, gibt es eine kurze Ausweichstrecke. Und damit keiner der beiden Züge an der Ausweichstrecke vorbeifährt, sind die Weichen abgeschlossen – sie lassen sich nur mit einem Schlüssel bedienen und davon gibt es nur einen. Einer der Fahrer hat ihn. Wenn er auf die Ausweichstrecke fährt, muss er halten, bis der andere Zug kommt und dem Kollegen den Schlüssel geben, der kann dann seine Weiche “aufschließen”, wodurch dann auch die andere Weiche freigegeben wird. Einfach, oder?


--- Hartmut

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