Die Reise in die Schweiz

Die Reisen von Karin + Hartmut

Die Reise in die Schweiz und Norditalien Frühjahr 2018 mit Kater

Tag 35

Ich habe mir gestern eine Zecke eingefangen und sie nicht restlos entfernen können. Die Wunde wird rot. Deshalb habe ich einen praktischen Arzt aus der Karte rausgesucht und wir fahren zuerst zu Doktor Herschmann in Rößlau. Ein älterer Herr, Musterbeispiel für Landarzt. Der hat echt Mühe, die Reste der Zecke zu entfernen, schafft es aber, verschreibt mir ein Antibiotikum und impft mich gegen Borreliose, nachdem er mich umfangreich darüber aufgeklärt hat, dass die Borreliose-Zecken vor einigen Jahren von Österreich über die Grenze gewandert sind und jetzt kontinuierlich nach Nordwesten vordringen. Schrecklich!

Danach geht es zu einem zweiten Dorf mit dem Namen Bernstein, das liegt nur 7 Kilometer vom Arzt entfernt. Ist aber auch nicht schöner, als das erste Bernstein.

Ortsschild Bernstein Nummer 2

Nach den üblichen Fotos dort geht es weiter zum Felsenlabyrinth Luisenburg kurz hinter Schneckenhammer.

Aus Wikipedia: "Das Luisenburg-Felsenlabyrinth ist ein Felsenmeer aus Granitblöcken mit Ausmaßen von mehreren Metern und Teil des Naturschutzgebietes Großes Labyrinth bei Wunsiedel. ... Die gut gerundeten Formen der einzelnen Blöcke entstanden durch Wollsackverwitterung im tropischen, feuchtwarmen Klima des Tertiärs. Erosionsbedingt wurden sie im Lauf der Zeit herauspräpariert, in ihrer Lage instabil und begannen sich zu verlagern. Daraus ergaben sich die wildromantischen Wege durch enge Spalten und steile Treppen. ... Das nach der Königin Luise benannte Blockmeer ist bereits seit dem 18. Jahrhundert touristisch erschlossen und heute auch bekannt durch die von den Felsen eingerahmte Naturbühne sowie die jährlich dort stattfindenden Luisenburg-Festspiele." - Zum Artikel

Eingang Labyrinth
Der Zugang zum Felsenlayrinth Luisenburg führt am Freiluft-Theater entlang
Fels mit Gedenkinschrift
Gedenkinschrift
schon oben
ich oben totale
ich oben nah
Karin folgt
hier kommt Karin
Der Ausblick
Liebeslaube
Ausblick noch weiter
Schlossruine?
Ruine nochmal
Es ist eng
Karin hält Felsen fest
Felsblock Helgoland
Dieser Felsblock wird "Helgoland" genannt, weil er wie eine Insel wirkt
Abstieg

Das Labyrinth ist nach unserer Meinung ein Muss für alle, die in der Gegend sind. Kinder werden sich besonders freuen, wenn ihre Eltern sie von der Leine lassen ...

Die Suche nach einem Übernachtungsplatz: der Campingplatz Erlenweiher bei Friedenfels ist bis auf einen Platz voll und der liegt vornan. Der Campingplatz Plößberg ist von Osteuropäern besetzt. Der Campingplatz Gaisweiler etwas weiter südlich hat genug Platz. Und damit sind wir wieder auf 2 Kilometer am Mittelpunkt Mitteleuropas. Schlechte Planung! Wir merken dem Platz sofort an, dass er Eigentum der Gemeinde ist, denn kein normaler Betreiber würde die Chemieklo-Entleerung direkt im neuen Sanitärgebäude installieren und das auch noch mit einer normalen Klospülung für großes und kleines Geschäft. Der Schlauch zum Spülen ist so angebracht, dass man möglichst schlecht den Behälter spülen kann. Im Gegenzug ist der Grauwasserabfluss wegen Geldmangels erstmal nicht gebaut worden. Wahrscheinlich holt die Gemeinde das Geld dafür jetzt per Müllgebühr herein: ein kleiner Beutel kostet 3 Euro. Und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Dafür gehört der Platz aber zu den teuersten in Deutschland.

Campingplatz Gaisweiler
Campingplatz Gaisweiler
Unser Stellplatz
Chemieklo-Entleerung im Haus
Die Entleerungsstelle für Chemieklos im Haus! Das stinkt!
Beknackte Duscharchitektur
Links oben ist der Duschkopf - wie sollen die Klamotten auf dem Haken trocken bleiben?

Gefahren: 99 Kilometer


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