Die Reise in die Schweiz

Die Reisen von Karin + Hartmut

Die Reise in die Schweiz und Norditalien Frühjahr 2018 mit Kater

Tag 38

Der Kater ist nur draußen und meist im Gebüsch und wenn wir ihn sehen, dann mit Maus. Und zum ersten Mal habe ich Mühe, ihn zur Abfahrt einzusammeln. Das Gebüsch hier hat samt und sonders Stacheln und da liegt er drin und macht einen auf schwerhörig. Saftsack!

Wir machen heute einen auf Bildung, denn das erste Ziel ist die Gustav-Adolf-Gedenkstätte, die ungefähr an der Stelle steht, wo Gustav Adolf von Schweden am 16. November 1632 in der Schlacht von Lützen gefallen sein soll. Wir erinnern uns? 30-jähriger Krieg? Nein? Dann fahrt nach Lützen.

Die Gedenkstätte umfasst ein großes Grabmal, eine Kirche und einen schwedischen Holzbau, in dem sich die Informationsausstellung befindet. Audioguide gibt es auch und man kann viel Interessantes hören. Und natürlich gibt es wieder einen Film im falschen Seitenverhältnis zu sehen ...

Aus Wikipedia: "Sein Eingreifen in den Dreißigjährigen Krieg in Deutschland verhinderte einen Sieg des kaiserlichen Lagers der Habsburger und sicherte damit indirekt die Existenz des deutschen Protestantismus." - Zum Artikel

und

Aus Wikipedia: "Die Gedenkstätte ist dem Schwedenkönig Gustav II. Adolf gewidmet, der während der Schlacht bei Lützen fiel. Schon im Jahr 1632, im Todesjahr, wurde am Todesort ein großer Findling als erstes Denkmal aufgestellt. Im Jahr 1837 erfolgte dann die Einweihung des von Karl Friedrich Schinkel entworfenen, gusseisernen Baldachins, welcher über dem sogenannten „Schwedenstein“ errichtet wurde. Im Jahr 1907 kam die vom schwedischen Konsul Oskar Ekman und seiner Frau Maria gestiftete Gustav-Adolf-Kapelle hinzu. Später folgten noch zwei typisch schwedische Holzhäuser. Bei den gelegentlichen Behauptungen, das Grundstück gehöre dem schwedischen Staat oder sei gar exterritoriales Gebiet, handelt es sich um eine moderne Legende ohne jeglichen wahren Kern. - Zum Artikel

Gedenkstätte für Gustav Adolf von Schweden
Gedenkstätte für Gustav Adolf von Schweden
Gedenkstein
Kirche der Gedenkstätte

Zweites Ziel ist die Ruine der Schleusentreppe Wüsteneutzsch, 8 Kilometer südöstlich von Merseburg.

Aus Wikipedia: "Bei Kreypau sollte der Saale-Elster-Kanal in die Saale münden, der Bau wurde 1943 eingestellt. Markante Investitionsruine ist die Schleuse in Wüsteneutzsch.[5] Sollte es dazu kommen, dass der Kanal doch einmal weitergebaut wird, ist anstelle der Schleusenruine ein Schiffshebewerk angedacht." - Zum Artikel

ich fotografiere
Die Schleusenruine Wüsteneutzsch
Die Schleusenruine Wüsteneutzsch
Toraufnahmen
Hier sollten die Tore eingreifen
Reste von Wasser
Rinne für ein Tor
Infotafel
Foto von der Bergseite
So sieht die Ruine von der Bergseite aus

Drittes Ziel ist der Mittelpunkt von Sachsen-Anhalt in Tornitz bei Calbe. Sieht stark vernachlässigt aus.

Der Mittelpunkt Sachsen-Anhalts
Der Mittelpunkt Sachsen-Anhalts ganz hinten in der Mitte
Mittelpunkt auf dem Schober
Da oben drauf steht der Mittelpunkt
ich auf dem Schober
Siehst Du ihn?
Die Mittelpunkts-Stange
Etwas verwahrlost, der Mittelpunkt ...

Danach noch ein Brot vom Bäcker in Barby. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch 2 schöne Bilder zum Fotografieren:

Getreideernte zu dritt
Vertrauen Sie diese Sekunde Canon an ...
Busbahnhof Calbe
Dies ist der Zentrale Omnibus-Bahnhof Calbe! Ist er nicht wunderstöhn?

Und weiter zum Campingplatz Nord- und Südsee 30 Kilometer nordöstlich von Magdeburg, den wir schon kennen. Er liegt fast an der Elbe, deren Altarm hier ein tolles Biotop hinterlassen hat. Der Platz selbst ist im hinteren Bereich eine Mischung von Baustofflager, Müllkippe, Schrottplatz und Landmaschinenmuseum. Der Platzbetreiber sammelt hier alles, von dem er meint, es vielleicht nochmal gebrauchen zu können. Für den Kater und mich ist das das Paradies. Ansonsten kann man hier toll stehen wie wir jetzt unter einer alten Weide.

Campingplatz Nordsee und Südsee
Campingplatz Nordsee und Südsee
Schild abgesperrt
Liegt irgendwo rum ....
alte Landmaschinen
Schrott totale
Schrott nah
nochmehr Schrott
Idylle auf dem Schrottplatz
Bagger
Wohnwagen verlassen
noch mehr verlassenes
Unser Stellplatz
Unser Stellplatz
Es gibt Katzen hier
Hier wohnen 3 Katzen

Strecke hierher: 217 km

Für Bernstein verschiebt sich die Ankunft im Abenteuerland allerdings etwas: 2 Mädchen im Alter von 5 und 7 Jahren haben ihn entdeckt und wollen den Kater unbedingt streicheln. Was der Kater aber nicht will. Das endet damit, dass Bernstein sich in einem von den Mädchen unbeobachteten Moment ins Auto schleicht und sich unter den Tisch legt. Ich will ihm helfen und setze mich breit in die Schiebetür, damit man ihn nicht wahrnimmt. Die Kinder sehen den Kater jetzt nicht mehr und fangen an, Karin zu nerven. Das geht so eine halbe Stunde, bis ich energisch kundgebe, dass es jetzt genug ist. Die Mädchen verstehen und hauen ab.


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