Österreich und Tschechien

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise nach Österreich und Tschechien 2019 natürlich mit Kater

Tag 25

Heute nacht hat der Regen aufgehört, aber die Wiese ist immer noch klatschnass. Deswegen fahre ich den Wgen mit Hilfe der Fußmatten von den Keilen und halte erst an, als er auf Schotter steht. Ein Vorderrad hat schon durchgedreht, aber es ist noch gut gegangen.

Festfahren wäre gerade heute ungünstig, weil wir früh losfahren (8:30 Uhr), denn wir wollen um 10 Uhr mit dem Stainzer Flascherlzug eine Spazierfahrt machen.

Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 1
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 2
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 3
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 4
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 5
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 6
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 7

Aus Wikipedia: "Die Stainzerbahn oder Lokalbahn Preding-Wieselsdorf–Stainz ist eine Schmalspurbahn in der Weststeiermark. Die ehemalige Strecke der Steiermärkischen Landesbahnen wurde nach ihrer Einstellung von der Marktgemeinde Stainz übernommen und wird seitdem als Touristikbahn „Stainzer Flascherlzug“ betrieben.

Der Name des heutigen Touristenbummelzuges „Stainzer Flascherlzug“ ist keine Neuschöpfung, sondern war bereits in den 1920er Jahren gebräuchlich. Sein Name kommt aus der Zeit des „Wunderdoktors“ Höllerhansl (1866–1935), der den Ruf hatte, aus dem bloßen Betrachten des Urins Krankheiten erkennen zu können und in Marhof in der Nähe von Stainz lebte. Aus diesem Grund reisten viele Kranke mit einem Fläschchen (Flascherl) Urin an, was dem Zug zu diesem Namen verhalf."

Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 8
Der Pullmann-Wagen
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 9
Kräuterwagen
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 10
Höllerhansl
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 11
Kinderwagen
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 12
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 13
Schilcherschaukel

Aus Wikipedia: "Schilcher, selten auch Schiller, ist die Bezeichnung des Weins aus der österreichischen roten Rebsorte Blauer Wildbacher. In Österreich gilt er wegen seiner hellroten Farbe als Roséwein, doch nach der Art der Vergärung kann er auch zu den Rotweinen gezählt werden. Schilcher ist ein geschützter Handelsname: Schilcher muss aus der Steiermark kommen."

Mit andern Worten: hier fließt jede Menge Allohohl. Wie spät war noch die Zugabfahrt?

Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 14
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 25
Karin stand die ganze Zeit auf der Plattform
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 15
Als Höchstgeschwindigkeit hat mein Navi 16 km/h ! gemessen ...
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 16
Und so geht es durch die Wälder und Maisfelder ....
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 17
... bis zum Pausenstopp mit Getränken und Steiermärker Riesenkrapfen
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 18
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 19
Die Lokomotive zieht immer, deswegen fährt sie hin rückwärts ...
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 20
... und wird am Zielort umgespannt. Eine gute Gelegenheit für Fotos ...
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 21
... und Riesenkrapfen
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 22
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 23
Auf dem Rückweg wird musikalisch die Geschichte vom Höllerhansl vermittelt
Fahrt mit dem Stainzer Flascherzug 24

Alle Wagen des Zuges bis auf den gelben und den Kinderwagen sind fest gebucht von Butterkuchengeschwadern. Deswegen machen wir uns in Stainz schnell wieder vom Acker.

Wir haben noch ein weiteres Ziel:

Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
In diesem unscheinbaren Haus steht ...
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Die Weltmaschine

Aus Wikipedia: "Die Weltmaschine des oststeirischen Bauern Franz Gsellmann (1910–1981) ist eine im Zeitraum von 1958 bis 1981 erbaute Kunst-Maschine, die in seinem ehemaligen Hof nahe dem Ort Kaag in der Gemeinde Edelsbach bei Feldbach in der Steiermark zu besichtigen ist. ... Der Ausdruck „Weltmaschine“ stammt nicht vom Erbauer und ist ein Notname, da ein Zweck der Maschine im herkömmlichen Sinn nicht erkennbar ist, und auch Gsellmann selbst antwortete auf solche Fragen ausweichend. Man kann die Maschine daher als künstlerische Installation bzw. Kinetische Kunst interpretieren.

Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Das Modell des Atomiums, von Gsellmann auf der Weltaustellung gekauft

Gsellmann wollte als Jugendlicher Elektriker werden. Der Berufswunsch ging aber nicht in Erfüllung, weil der Bauernsohn den väterlichen Hof übernehmen musste. Dennoch war Gsellmann zeitlebens von Maschinen fasziniert. Sein Schlüsselerlebnis war der Bericht einer Lokalzeitung über die Weltausstellung 1958 in Brüssel, bei der das Atomium eröffnet wurde. Er reiste nach Belgien und zeichnete diese 110 Meter hohe Metallplastik eines Eisenkristalls nach. „Wie ich das Atomium gesehen habe, habe ich im Traum meine fertige Maschine gesehen. Das Atomium war das Fundament für meine Weltmaschine.“ Von da an arbeitete er dreiundzwanzig Jahre bis kurz vor seinem Tod an der Maschine. Nahezu täglich zog sich Gsellmann in sein verschlossenes und verhangenes Arbeitszimmer zur Arbeit an der Maschine zurück, die er erst nach acht Jahren Bauzeit das erste Mal den Familienangehörigen präsentierte. "

Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
In dieser zentralen Installation ist das Atomium nochmal größer drin
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1
Franz Gsellmanns Weltmaschine 1

Wir fahren völlig überwältigt wieder ab und beschließen, dass wir für heute genug an Bildung genossen haben. Der nächste Campingplatz ist unser, allerdings steht was von "FKK" dran, aber das schockt uns nach dem Swinger-Platz nicht mehr. er gehört dem Club "Freie Menschen Graz" und wir dürfen diese Nacht hier verbringen. "Aber der Kater darf nicht überall hinscheißen!"

Der arme Kater! Wo er das doch so gerne macht ...

Hier liegt der Campingplatz in Österreich
Hier liegt der Campingplatz
Unser Stellplatz in Eggersdorf
Unser Stellplatz
Der Stellplatz von Bernsteinin Eggersdorf
Bernsteins Stellplatz

Zum Anfang
Feedback? Dann schreib mir: spieluhr [ett] posteo [punkt] de
Copyright 2018 by Hartmut Krummrei