Reise in die Bretagne

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise in die Bretagne Frühjahr 2019 mit Kater

Tag 17

Heute betreten wir amerikanischen Boden. Echt! Ohne Visum und ohne Einwanderungsbehörde! Und wir brauchen auch kein Schiff, um dorthin zu kommen, das Wohnmobil reicht. Denn unser Ziel heißt Pointe du Hoc.

Aus Wikipedia: "Pointe du Hoc (fälschlicherweise auch Pointe du Hoe genannt) ist ein 500 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt an der Steilküste an der Calvadosküste in der Normandie etwa 6,4 km von dem von den Alliierten Omaha Beach getauften Strandabschnitt entfernt. Am D-Day, während der Operation Overlord im Zweiten Weltkrieg, schaltete ein US-amerikanisches Ranger-Bataillon bei Pointe du Hoc deutsche Stellungen aus. ... Das Gelände des ehemaligen Kampffeldes wurde am 11. Januar 1979 den Vereinigten Staaten von Amerika zur dauerhaften Nutzung überlassen. Die ABMC (American Battle Monuments Commission) pflegt seither das Gelände und versucht es im Zustand von 1944 zu erhalten."

Das Besucherzentrum dürfen wir erst betreten, nachdem uns ein Sicherheitsmann auf metallende Gegenstände gecheckt hat. Auf Karins Frage, warum diese Prozedur den nötig sei, antwortet er: "Sie betreten amerikanischen Boden". (Den Plastiksprengstoff hat er nicht gefunden...)

Pointe du Hoc 1
Das Besucherzentrum
Pointe du Hoc 2
Hier gibt es neben einigen Infos zum Ort einen Film zu sehen mit Aussagen von ehemaligen Rangern
Pointe du Hoc 3
Mehr Infos
Pointe du Hoc 4
Plan der Geländes, die Spitze unten entspricht der Nadel oben
Pointe du Hoc 5
Wie oft: eine Karte der Invasion
Pointe du Hoc 6
Pointe du Hoc 7
Das Denkmal zu diesem Ort
Pointe du Hoc 8
Da mussten die Soldaten hoch ...
Pointe du Hoc 9
... mit Seilleitern, die mit hochgeschossenen Haken oben hoffentlich fest verankert waren ...
Pointe du Hoc 10
... um oben von diesem Stacheldraht empfangen zu werden
Pointe du Hoc 11
Bunker der Deutschen
Pointe du Hoc 12
Vom Beobachtungsturm konnte man alles übersehen und auf alles schießen
Pointe du Hoc 13
Hier war mal ein schweres Geschütz untergebracht, mit dem auf die Schiffe der Alliierten geschossen wurde

Bei der Weiterfahrt treffen wir auf dieses Denkmal: die World Peace Statue.

World Peace Statue

Einige Kilometer weiter war eine deutsche Stellung in den Boden "eingelassen" worden, die Batterie Maisy. Sie war wenig beschädigt und wurde in einen besuchsfähigen Zustand gebracht, kann also besichtigt werden. Hier kann man sich ansehen, wie geschickt die Deutschen solche Stellungen versteckt haben und wie sie angelegt waren. Dadurch kann man versuchen, sich vorzustellen, was die amerikanischen Soldaten bewältigen mussten, um die Deutschen auszuschalten.

Batterie Maisy 1
Den Anfang macht allerdings ein Landungsboot der Alliierten, das noch bis 1974 als Fischerboot hier an der Küste gedient hat.
Batterie Maisy 2
Batterie Maisy 3
Batterie Maisy 4
Alles tiefergelegt - steht man am Rande des Geländes, sieht man nichts von der Stellung
Batterie Maisy 5

Wir fahren zu einem Campingplatz in Richtung Cherbourg an der Küste entlang. An einem Kreisverkehr sehen wir dies:

Karneval im Kreisverkehr 1
Karneval im Kreisverkehr 2
Karneval im Kreisverkehr 3
Es handelt sich um Werbung für eine "Carnaval"-Veranstaltung am 30.5.

Etwas später halten wir im Dorf St Marie-du-Mont an, weil ich bei einem Bäcker noch Brot kaufen will. Dabei kommen wir dem Dorf natürlich näher. Was wäre hier ohne den D-Day? Selbst die Kirche wird nicht verschont ...

Sainte Maria und der D-Day 1
Sainte Maria und der D-Day 2
Sainte Maria und der D-Day 3
Sainte Maria und der D-Day 4
Sainte Maria und der D-Day 5
Sainte Maria und der D-Day 6
Sainte Maria und der D-Day 7
Sainte Maria und der D-Day 8

Endlich sind wir wieder am Wasser und da heißt doch glatt der Ort Utah Beach. Ich werd nicht mehr! Das zweite Bild ist jetzt garantiert das letzte Denkmal, das ich hier einstelle.

Utah Beach Ortsschild
Utah Beach Denkmal

Die Straße hier ist ja mal was spezielles: sie führt direkt am Wasser entlang:

Utah Beach Straße

Und nur 3 Kilometer später sind wir dann am Campingplatz: Camping Le Cormoran aber immer noch in Utah Beach.

Karte Camping Le Cormoran
Hier liegt der Campingplatz Cormoran
Camping Le Cormoran Eingang
Camping Le Cormoran Stellplatz

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