Masuren

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise nach Masuren

Tag 10

Der Tag fängt mit dunklen Wolken an, aber es soll nicht regen. Es ist windig, aber warm Wir fahren mit den Rädern nach Ilawa ins Zentrum und sehen uns dort um.

Wikipedia: "Iława (deutsch: Deutsch Eylau) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. ... Nach dem Ersten Weltkrieg war im Versailler Vertrag bestimmt worden, dass u. a. in Gebieten Westpreußens eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit zum Deutschen Reich oder zu Polen stattzufinden habe. Die Abstimmung fand am 11. Juli 1920 statt, in Deutsch Eylau entschieden sich 4746 (95,3 Prozent) der Stimmberechtigten für das Reich, auf Polen entfielen 235 Stimmen.[3] Inzwischen hatte auch der Fremdenverkehr für die Stadt an Bedeutung gewonnen. Wegen ihrer reizvollen Lage am Geserichsee wurde sie Perle des Oberlandes genannt.
Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden 1939 12.772 Einwohner gezählt, von denen 81 Prozent evangelisch waren.
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs kam es in Eylau wegen seiner strategischen Bedeutung als Eisenbahnknotenpunkt im Januar 1945 zu heftigen Kämpfen zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee. Schwere Zerstörungen waren die Folge. Am 23. Januar wurde die Stadt von einer Panzerbrigade der Roten Armee besetzt. Am 23. Mai 1945 wurde die Stadt unter polnische Verwaltung gestellt. Die polnische Ortsbezeichnung lautete Iława. Am Jahresende 1945 lebten noch 1138 Menschen in der Stadt. Soweit die deutsche Bevölkerung nicht geflohen war, wurde sie in der Folgezeit vertrieben.
"

Soweit das Grundwissen. Durch die Zerstörungen existiert eine Altstadt in dem Sinn nicht mehr. Die Kirche wurde verschont. In dem Bereich, den diese Fotos zeigen, lag die Altstadt.

Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 1
Der Geserichsee ist ein Zentrum des Wassersport-Tourismus.
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 2
Mini-Zoo. Der da links ist aus Kunststoff ...
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 3
Das Rathaus ist restauriert worden
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 4
Um 12 Uhr mittags wird über diese Lautsprecher mehrfach ein kurzes Musikstück gespielt
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 5
Die Städtefreundschaften
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 6
Diese Stadt ist heute überwiegend katholisch
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 7
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 8
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 9
Was ist das? "Miloski" bedeutet wahrscheinlich "Milch"
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 10
Wegen Corona stillgelegt?

Update: Unser Freund Ralph hat mal polnisch in der Schule gehabt und klärte und auf. Die Übersetzung lautet: Kühlschrank voll Liebe. Danke Ralph ...

Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 13
Wir finden diese Bilder an einer Wand
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 14
Sie zeigen die Bebauung am Marktplatz vor dem Krieg
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 15
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 11
Und so sieht der Platz heute aus
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 12
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 16
300 Meter weiter direkt am Seeufer: ein Amphitheater
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 17
Dahinter an der Seepromenade die Fressmeile
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 18
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 19
Oben an der Hauptstraße, früher mal die Altstadtgrenze
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 20
Wasserspiel. Funktioniert natürlich nicht ....
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 21
Wir verlassen die Altstadt. Die wunderbare Fußgängerbrücke darf nicht mehr benutzt werden.
Bilder vom Stadtbummel in Ilawa 22
Was ist das?

Gestern wollten wir mit einer kleinen Fähre zu einem Wohnmobilstellplatz auf der Insel vor der Altstadt. Heute sehen wir uns die Insel mal näher an.

Ilawa Insel 1
Mit dieser kleinen Fähre, ....
Ilawa Insel 2
... die von 2 Außenbordern angetrieben wird, ....
Ilawa Insel 3
setzen wir zu Insel über ...
Ilawa Insel 4
... und können auf diesem Weg die halbe Insel befahren, dann versperrt ein Feriencamp den Weg.
Ilawa Insel 5
Allerdings ist uns nicht wohl: Wildschweinspuren! Karin scheucht sogar eins auf.
Ilawa Insel 6
Hier an der alten Fähre haben die Schweine richtig umgegraben
Ilawa Insel 7
Das ist vom Wohnmobilstellplatz geblieben. Wenn der Baum erzählen könnte ...
Ilawa Insel 8
Das war wohl die Fähre für Wohnmobile. Jetzt wachsen Bäume drauf.

Wir fahren wieder zum Camp zurück und machen es uns für den Rest des Tages gemütlich. Leider Kommen schon wieder die Grünbearbeiter und fangen an, dauerhaften Lärm zu machen. Einer hat heute einen Traktor dabei und rückt uns auf die Pelle.

Camping Lärm 1
Camping Lärm 2
Camping Lärm 3
Camping Lärm 4
Camping Lärm 5

Als Proteste nicht helfen und Karin inzwischen auch die Nase Ohren von dem Krach voll hat, packen wir zusammen und verlassen den Platz. Im Zentrum von Ilawa gibt es noch einen Campingplatz und dort werden wir die Nacht verbringen. Er ist genauso laut, wie ich es von einem Platz in der Stadt erwarte, aber niemand läuft mit einer Motorsense über unsere Terrasse.

Der Campingplatz Ilawa auf der Karte
Wir sind umgezogen vom orangen Punkt oben zum Fähnchen
Einfahrt Ilawa-Camping
Unser Stellpatz
Unser Stellplatz, wir sind allein auf dem Platz!

Morgen fahren wir voraussichtlich nach Allenstein ...


Renate schrieb:
Seht Euch die Mühle von Nasteiken an und schießt ein paar Fotos für mich. Hier liegen meine Wurzeln. Der 1. Ahne, der nachgewiesen wurde, war der Müller und Pächter Adam Schwesig. Welches jahr das war, muss ich in der Chronik nachschauen. Die Mühle stand im 18. Jahrhundert !!!! Heute sind wir 300 Jahre weiter. Langsam greift es meinen Kopf an.

Veronika schrieb:
Das ist ein Hydrant! Was hab ich gewonnen? Der Campingplatz in der Stadt sieht auch recht ansprechend aus, hoffentlich nicht zu laut. Ansonsten macht das meiste auf mich einen etwas heruntergekommenen Eindruck.


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