Masuren

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise nach Masuren

Tag 44

In der Nacht hat es geregnet. Heute morgen ist es dick neblig und extrem warm draußen. Komischerweise ist Karin anderer Meinung. Aber wenn die Technik das sagt, dann muss es stimmen!

Bilder vom Campingplatz Gravelotte 11
Unten wird die Temperatur draußen angezeigt, in der Mitte drinnen
Bilder vom Campingplatz Gravelotte 12

Die Kraniche fliegen heute morgen wieder zu ihren Futterplätzen. Wir hören hunderte, sehen aber nur ganz wenige, denn der Nebel ist zu dick.

Bilder vom Campingplatz Gravelotte 13

Wir machen den Wagen fertig, denn wir wollen weiterfahren. Damit zeigt dieser Campingplatz sein drittes Problem: es gibt keinen Grauwasser-Ablauf (Grauwasser=Duschen und Abwasch). gestern haben wir schon das erste Problem bemerkt: An der Rezeption hängt ein Schild, dass Hunde hier angeleint sein müssen - die Dogge vom Chef läuft frei auf dem Platz herum. Und Abends kam das zweite Problem in die Nase: der Chef hat feuchtes Heu nebenan verbrannt. Abends drehte der Wind zum Platz und es roch die ganze Nacht nach verbranntem Heu. Fazit: der Campingplatz ist nicht empfehlenswert.

Wir fahren heute weiter in Richtung Heimat und steuern als letzten Campingplatz unseren ersten Platz an: das Wasserwander-Zentrum Dömitz.

Fahrtbild mit Nebel
Die Sonne kommt raus und die Felder fangen an zu dampfen

Vorher machen wir Halt in der Reuterstadt Stavenhagen. Ich bin hier schon ein paarmal vorbeigefahren, aber heute will ich dem Namen auf die Spur kommen.

Bilder aus Stavenhagen 1
Durch die dreckige Windschutzscheibe fotografiert

Aus Wikipedia: "Stavenhagen ist eine Kleinstadt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die mecklenburgische Stadt ist Amtssitz des Amtes Stavenhagen und führt seit dem 12. Juli 1949 die Bezeichnung Reuterstadt vor ihrem Namen. Für seine Umgebung ist der Ort ein Grundzentrum. ... Stavenhagen wurde 1230 erstmals als Stovenhage urkundlich erwähnt. Schon 34 Jahre später erhielt die Siedlung das Stadtrecht. ... Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde 1648 die Stadt zerstört. Auch die Großbrände von 1727 und 1746 vernichteten große Teile der Stadt. Um 1740 wurde auf den Grundmauern früherer Burganlagen das heutige Schloss errichtet. "

Reuterschild 1
Bilder aus Stavenhagen 2
Fußgängerzone
Bilder aus Stavenhagen 3
Bilder aus Stavenhagen 4
So geht es auch: Bäcker ohne riesige Werbeschilder
Bilder aus Stavenhagen 5
Bilder aus Stavenhagen 6
Bilder aus Stavenhagen 7
Obwohl es auf dem Schild steht: die Kirche ist abgeschlossen ...
Bilder aus Stavenhagen 8
Reuterschild 2
Bilder aus Stavenhagen 9
Das Schloss Stavenhagen
Bilder aus Stavenhagen 10
Heute ist es Bürgerzentrum
Bilder aus Stavenhagen 11
Reuterschild 3
Bilder aus Stavenhagen 12
Bilder aus Stavenhagen 13
Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum und Geburtshaus des Dichters
Bilder aus Stavenhagen 20

Aus Wikipedia: "Fritz Reuter, eigentlich: Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter, (* 7. November 1810 in Stavenhagen; † 12. Juli 1874 in Eisenach) war und ist einer der bekanntesten und bedeutendsten Dichter und Schriftsteller der niederdeutschen Sprache. Er gilt gemeinsam mit Klaus Groth als einer der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur. ... Ausgewählte Werke: Ut de Franzosentid, Ut mine Festungstid, Ut mine Stromtid." Weiterlesen ...

Bilder aus Stavenhagen 14
Bilder aus Stavenhagen 15
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Bilder aus Stavenhagen 18
Bilder aus Stavenhagen 19
Bilder aus Stavenhagen 21
Dieses Gebäude bildet die 4.Seite des Marktplatzes
Bilder aus Stavenhagen 22
Bilder aus Stavenhagen 23
Bilder aus Stavenhagen 24
Bilder aus Stavenhagen 25
Von solchen Läden wimmelt es leider hier ...

Wir fahren weiter, die Etappe ist länger und die Sonne kommt raus. Karin macht ab und an mal ein Foto während der Fahrt.

Bilder während der Fahrt 2
Bilder während der Fahrt 3
Bilder während der Fahrt 4

Und dann sind wir nach 210 Kilometern endlich in Dömitz. Hier heben wir die erste Nacht verbracht und dann am Tag 2 die Festung besucht, in der Fritz Reuter damals in Haft saß (Ut mine Festungstied).

Unser Stellplatz im Oktober

Das ist die letzte Nacht auf einem Campingplatz während dieser Reise nach Masuren und zurück. Morgen sind wir - vielleicht - zuhause, wenn uns nicht spontan noch was Besseres einfällt ...


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