Österreich und Tschechien

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise nach Österreich und Tschechien 2019 natürlich mit Kater

Tag 21

Hätte ich man gestern das Maul nicht so voll genommen: der Himmel ist heute nicht mehr blau! Die Sonne scheint zwar, aber es ist grau geworden, es wird wahrscheinlich einen Wetterumschwung geben.

Wir fassen Wasser, was heute nicht so leicht ist, weil es nur einen Wasserhahn außen gibt und der hängt an ungünstiger Stelle an der Wand. Ich muss auf Zentimeter genau einparken, dann passt unser Schlauch gerade ...

Wasser tanken mit dem Womo
Wenige Zentimeter hinter dem Wagen steht eine schwere Tischtennisplatte

Wir besuchen heute die Burg Hochosterwitz 30 Kilometer nordöstlich von Klagenfurt. Dazu parken wir unten an der Landstraße und gehen zu Fuß hoch, damit unsere Klimabilanz ein wenig aufgebessert wird. Auf dem Parkplatz entdecke ich dieses Schild:

Fast unleserliches Parkplatzschild
Lies mal vor, was steht drauf?

Einige Meter vom Parkplatz entfernt, kann man die Burg auf ihrem Berg uneingeschränkt bewundern:

Berg und Burg total
Die Burg Hochosterwitz von unten nah
Eine 450 Jahre alte Linde soll dies sein
Auf dem Fußweg nach oben kommt man an dieser ca. 450 Jahre alten Linde vorbei
Die Linde nah

Aus Wikipedia: "Die Burg Hochosterwitz ist eine Höhenburg sowie ein Wahrzeichen und eine Sehenswürdigkeit des österreichischen Bundeslandes Kärnten. ... Die Felsenburg steht auf einem 175 m über der Umgebung aufragenden Dolomitfelsen östlich von St. Veit an der Glan im Tal der Gurk und nördlich des Magdalensberges. Der höchste Punkt der Burg liegt etwa 660 Meter über Adria. ... Charakteristisch und festungstechnisch interessant sind die in mehreren Windungen durch das felsige Terrain zur Höhe führenden Befestigungsanlagen des Burgweges mit 14 großen Torbauten. Dieser Fahrweg überwindet in mäßiger Steigung tiefere Felskerben, führt gelegentlich entlang ausgemeißelter Felswände oder erweitert sich zu Waffenplätzen, bis er die Hauptburg erreicht."

Und so sieht die Burg aus der Vogelperspektive aus: beachte die Tore ...

Google-Satellitenbild der Burg
Quelle: Google-Earth

Ich zeige jetzt, wie Karin auf die Burg kommt:

Der Lift zur Burg

Zu Fuß kann man die ganz Fülle der Tore bewundern, von denen einige so gebaut sind, dass eventuelle Feinde sich die Zähne ausbeißen. Alle Tore waren früher mit eisenbeschlagenen schweren Türblättern versehen.

Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 1
Fähnrichtor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 2
Wächtertor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 3
Nautor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 4
Engeltor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 5
Löwentor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 6
Manntor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 7
Khevenhüllertor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 8
Landschaftstor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 9
Reisertor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 10
Waffentor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 11
Mauertor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 12
Brückentor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 13
Kirchentor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 14
Kulmertor
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 15
Das waren die Tore, hier steht man vor der "Haustür" ...
Der Zugang durch die Tore zur Burg Hochosterwitz 16
... und muss dahinter noch eine steile Treppe bewältigen ...
Der Burghof von der einen Seite
... bevor man im Burghof steht
Der Burghof vom Restaurant aus
Das kleine Museum auf Burg Hochosterwitz 1
Ein kleines Museum gibt es auch
Das kleine Museum auf Burg Hochosterwitz 2
Mit allen Besitzern
Das kleine Museum auf Burg Hochosterwitz 3
Hier darf man auch aus dem Fenster schauen ...
Blick aus dem Fenster auf die Mauern

Neben der Museumstür hängt das Testament des Georg von Khevenhüller. Nochmal aus Wikipedia: "1541 wurde die Burg an Georg von Khevenhüller verpfändet und 1571 von diesem gekauft. Khevenhüller ließ die Burg 1570 bis 1583 zu ihrer heutigen Gestalt ausbauen als „ein Beispiel manieristischen Kunstwollens“. Seither ist die Burg ununterbrochen im Besitz der Familie Khevenhüller. " Zuerst das in Stein gehauene Testament und dann die deutsche Übersetzung. Ich hoffe, Du kannst es lesen ...

Das Testament des Georg von Khevenhüller original
Die deutsche Übersetzung dazu
Der Burghauptmann persönlich hat diese Übersetzung vom Haken genommen, damit wir sie ohne Reflexe fotografieren konnten

Was mir noch aufgefallen ist:

Kloschild
Der Typ über der Klotür ist wahrscheinlich der "Heilige Domestus"
Plumpsklo aus alten Zeiten
Da haben die Menschen früher ihr Geschäft verrichtet: Plumps!
Lustgarten
Einen Garten hatten die früher auch schon zum "Lustwandeln"
Die Schmiede von außen
Die Schmiede für Waffen und Rüstungen
Eine Waffen- und Rüstungsschmiede
Leider ist vor einiger Zeit der Schmied gestorben
Eine Art Balkon
Früher Balkon. Ob schon mal jemand die Statik berechnet hat?

Wir verlassen die Burg und fahren zum nahegelegenen Campingplatz Wieser bei St. Veith am Längsee

Hier leigt der Campingplatz Wieser auf der Karte
Hier sind wir heute in Österreich
Unser Stellplatz
Unser Stellplatz
Bernstein im Maisfeld
Neu für uns: Dschungel mit Panther

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