Österreich und Tschechien

Die Reisen von Karin + Hartmut

Reise nach Österreich und Tschechien 2019 natürlich mit Kater

Tag 43

Gestern konnte ich nicht den gewohnten Tagebucheintrag überspielen. Wir sind wieder in Deutschland und da wimmelt es von Funklöchern. Hier im Tal von Zorge gibt es nur das gleiche langsame Netz wie vor 10 Jahren und damit kann ich die Bilder nicht in angemessener Zeit auf meinen Server übertragen, es würde Stunden dauern. Aber jetzt:

Der Tag fängt wunderschön an, der Herbst im Harz kann sich echt sehen lassen! Gutes Fotowetter ...

Der Campingplatz Dankerode im Herbst

Heute fahren wir zur Rappbodetalsperre und sehen uns die neue Hängebrücke Titan RT an. Es gibt lange Schlangen an der Kasse und genauso lange am eigentlichen Einlass. Das anstehen müssen wir nicht haben und deswegen gehen wir nicht drüber. Den Nervenkitzel brauchen wir nicht, weil für uns keiner dabei ist.

Aus Wikipedia: "Titan RT (Eigenschreibweise TitanRT) ist eine 2017 eröffnete und 483 m lange Fußgängerhängebrücke im Harz. Die Seilbrücke befindet sich in den Gebieten von Oberharz am Brocken und Thale im sachsen-anhaltischen Landkreis Harz, deren Grenze mittig durch die Brücke verläuft. Die Brücke hängt über dem an die Luftseite der Staumauer der Rappbodetalsperre stoßenden Teil des Stausees der Talsperre Wendefurth. Das insgesamt 483 m lange Bauwerk gehört zu den längsten Fußgängerhängebrücken der Erde und hat mit 458,5 m das wohl längste frei überspannte Teilstück aller derartigen Brücken."

Zusatzinfo: Nach meiner Schätzung in Verrechnung mit den Daten der Sperrmauer läuft man auf der Brücke etwa 80 Meter über dem Unterwasser.

Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 1
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 2
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 3
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 4
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 5
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 6
Wir sehen uns das ganze Spektakel von der Staumauer aus an
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 7
180-Grad Bild

Es gibt hier auch noch die Adrenalinerzeugungsanlage Megazipline. Übersetzung für die ältere Generation: Mega = sehr groß, zip = flitz(en) und line = Seil. Alles klar?

Wikipedia sagt dazu: "Etwa 100 m nordöstlich der Staumauer der Rappbodetalsperre befindet sich mit der Megazipline die längste Doppelseilrutsche Europas. Sie wurde am 11. November 2012 eröffnet und überspannt auf etwa 1000 m[6] Länge und mit maximal 120 m Höhe auch die Wasseroberfläche des an die Luftseite der Rappbodetalsperre stoßenden Teils der Talsperre Wendefurth. Der Start befindet sich etwas nördlich oberhalb der Staumauer nahe dem Tunnel der Landesstraße 96 und der Endpunkt liegt am Rand des Wendefurther Stausees. Dorthin können in einem Gurtsystem hängende Personen hinab rutschen, die nach rasantem „Flug“ per an den Metallrollen befindlicher Fliehkraftbremse abgebremst werden; als zusätzliche Bremse wirkt das durchhängende Seil."

Funktionsweise: wie die Seilbahnen auf den Kinderspielplätzen. Nur größer, länger, schneller. Mega! Leider hat die Anlage Montags Ruhetag, deswegen kann ich nur zeigen, wo es losgeht und wo die "Rutsche" endet.

Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 8
Von oben im Turm ...
Die Hängebrücke an der Bodetalsperre 9
... über die Hängebrücke bis unten über den grünen Blättern

Wir fahren weiter und halten am Ortsschild von Elend an. Elend hat drei Ortseingänge, aber bei zweien davon kann man nichts vom Ort sehen. Ich wollte früher schon mal diesen Ortseingang fotografieren für meine Ortsschilder-Sammlung, aber da war dieses Schild weg - geklaut! Hat für mich den Vorteil, dass es heute schön neu aussieht.

Das Ortsschild von Elend

Zwischen Elend und Braunlage trifft man auf die Erbsensuppenkanone von Kukki. Kukki soll schon zu Zeiten des kalten Krieges hier am Grenzkontrollweg gestanden haben und Erbsensuppe für die Soldaten feilgeboten haben. Ob's stimmt kann ich nicht sagen. Aber die Erbsensuppe mit Knacker ist sehr lecker, soviel steht fest!

Erbsensuppe bei Kukki 1
Erbsensuppe bei Kukki 2

Weiter geht es zum Kartoffeldenkmal im Harz etwas südlich von Braunlage. Hier sprechen die Bilder selbst:

Besuch beim Kartoffeldenkmal im Harz 1
Besuch beim Kartoffeldenkmal im Harz 2
Besuch beim Kartoffeldenkmal im Harz 3
Besuch beim Kartoffeldenkmal im Harz 4
Besuch beim Kartoffeldenkmal im Harz 5
Alles klar?

Und wieder mal ein Stück weiter: nur zwei Kilometer weiter südlich in Richtung Zorge habe ich den Nullpunkt entdeckt. Aus Wikipedia: "Der Nullpunkt im Harz ist mit 603,4 m ü. NHN der höchste Punkt an der heutigen Landesstraße 600, die in Niedersachsen als Verbindungsstraße von Braunlage nach Zorge führt, und zugleich Teil der Wasserscheide zwischen Nord- (Brunnenbach–Warme Bode–Bode) und Südharz (Zorge–Helme–Unstrut). Er befindet sich im Oberharz im Naturpark Harz etwa 600 m nordwestlich vom Gipfel des Hinteren Ebersbergs (ca. 686 m). Hier begannen 1864 vermutlich die Vermessungsarbeiten bei der Neuanlage der Fahrstraße, die – abseits der heutigen Landesstraße – abschnittsweise nur noch als Waldweg benutzt wird. !

Der Nullpunkt im Harz 1
Da soll er sein
Der Nullpunkt im Harz 2
Hier auf der Infotafel steht nichts außer, dass der Parkplatz so heißt
Der Nullpunkt im Harz 3
Am Baum steht auch alles, nur nichts über den Nullpunkt
Der Nullpunkt im Harz 4
Der Wegname deutet auf Vermessungsarbeit hin
Der Nullpunkt im Harz 5
Da könnte er sein
Der Nullpunkt im Harz 6
Keine Ahnung, ob der Stein den Nullpunkt kennzeichnet

Jetzt haben wir genug Zeit in Bildung investiert, wir fahren zum nächsten Campingplatz und der liegt in Zorge am Kunzenbach.

Hier liegt Zorge im Harz
Hier liegt Zorge
Unser Stellplatz
Unser Stellplatz am Ende der Campingzone

Morgen kommt das Ende der Reise ...


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